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Eine gesunde Ernährung ist besser als jedes Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel können keine Lebensmittel-Aufnahme ersetzen und warum sie deren Einnahme mit Ihrem Arzt besprechen sollten, haben wir wissenschaftlich aufbereitet.

Nahrungsergänzungsmittel sind bei normaler Ernährung überflüssig
Nahrungsergänzungsmittel sind für gesunde Personen, die sich normal ernähren, in der Regel überflüssig. Bei ausgewogener Ernährung bekommt der Körper alle Nährstoffe, die er braucht. Auf der anderen Seite kann eine einseitige, unausgewogene Ernährungsweise nicht durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden.

BfR Bundesinstitut für Risikobewertung

  • Viele Nahrungsergänzungsmittel sind im besten Falle überflüssig und somit reine Geldverschwendung; im schlimmeren Falle jedoch gesundheitsschädlich.

  • Magnesiumprodukte beispielsweise sind oft überdosiert und werden falsch beworben.

  • Nahrungsergänzungsmittel müssen nicht offiziell auf Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet, sondern lediglich angemeldet werden.
  • Verbraucherzentrale Hamburg e. V.

    So bedenklich ist eine Überdosierung

    "Wenn beispielsweise der Saft, den ich trinke, zusätzlich mit Vitamin C versehen ist, genauso wie mein Brötchen, und ich dann noch einen Apfel oder einen angereicherten Joghurt esse, komme ich natürlich auf Mengen, die mein Körper gar nicht mehr bewältigen kann. Zu viel Vitamin C wird einfach wieder ausgeschieden. Aber bei den Vitaminen A, D und E besteht die Gefahr einer Überdosierung. Zu viel aufgenommene Mengen werden nicht einfach wieder ausgeschieden. Wenn diese Vitamine in zu hohen Konzentrationen im Körper sind, kann es zu Zellschädigungen kommen."

    Prof. Sascha Rohn ... Lebensmittelchemiker der Universität Hamburg

    In einigen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein (jodiertes Salz, Folsäure für Schwangere). Doch eine Überdosierung kann Folgen haben:

    • Vitamin A (Betacarotin): Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt bei diesem Zusatzstoff Zurückhaltung. Einer Studie zufolge steigt bei Rauchern ab 20 Milligramm täglich das Risiko für Lungenkrebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Eine dauerhafte Überdosierung schade dem Knochenbau.
    • Vitamin D: Gegen eine Überdosierung wehrt sich der Körper mit Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen. Wer über längere Zeit zu viel Vitamin D zu sich nimmt, muss mit Kalkablagerungen in Gefäßen und Organen sowie Nierenschäden rechnen. Auch das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs kann sich erhöhen.
    • Vitamin E: Sehr hohe Vitamin-E-Gaben können das Risiko für Prostatakrebserhöhen. Verschiedene Studien sehen auch einen Zusammenhang mit einer erhöhten vorzeitigen Sterblichkeit.
    • Folsäure: Empfohlen für Schwangere, tabu für Männer. Bei ihnen erhöht die Einnahme von zusätzlicher Folsäure das Risiko für Prostatakrebs. 
    • Kalium: Bei Überdosierung drohen Herzrhythmusstörungen oder gar ein Kreislaufkollaps. Besonders Nierenkranke müssen vorsichtig sein, da ihre Nieren weniger Kalium ausscheiden.
    • Kupfer: Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät von Nahrungsergänzungsmitteln mit Kupfer ab: Einer Studie zufolge steigert die zusätzliche langfristige Einnahme von Kupfer das Risiko, vorzeitig zu sterben, um bis zu 18 Prozent.
    • Selen: 200 Mikrogramm Selen täglich können das Diabetes-Risiko um 50 Prozent erhöhen. Das legt zumindest eine US-amerikanische Studie nahe, die sieben Jahre lang die Auswirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln mit Selen untersucht hat.
    • Omega-3-Fettsäuren: Laut Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl können die Fettsäuren das Herzinfarktrisiko senken und die Entzündungsneigung reduzieren. Mit Omega-3-Fettsäuren versetzte Lebensmittel seien aber oft ungesund. Riedl empfiehlt deshalb Lebensmittel, die von Natur aus reich an Omega-3-Fettsäuren sind – zum Beispiel Fisch, hochwertige Öle wie Lein- oder Hanföl sowie Leinsamen, Walnüsse und Chiasamen.

    Ernährungsmediziner raten zu einer ausgewogenen Ernährung, denn natürliche Lebensmittel brauchen keine Zusätze. Wer zum Beispiel ausreichend Salat, Gemüse und Milchprodukte zu sich nimmt, braucht kein extra Kalzium. Industriell beigefügte Vitamine und Mineralstoffe nutzen also in der Regel nicht unserer Gesundheit, sondern nur den Geldbeuteln der Lebensmittelhersteller.

    allgemeine Experten-Meinung

    Quellenangabe/Copyright:

    BfR Bundesinstitut für Risikobewertung … Gesundheitliche Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln

    Verbraucherzentrale Hamburg e. V. … Nahrungsergänzungsmittel in der Überdosis

    NDR  Norddeutscher Rundfunk … Nahrungsergänzung: Überdosierung vermeiden

    NDR Norddeutscher Rundfunk … Die Werbeversprechen von Functional Food

    Photo by rawpixel.com from Pexels

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