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Industrie bewirbt Produkte mit irreführenden Angaben

Viele Anbieter von Industrie-Produkten (haltbare Säfte, Müsliriegel, Bonbons, Joghurt, Tabletten und Pulver) bewerben fast immer die gesunden unverarbeiteten Rohstoffe, bzw. die künstlich hinzugefügten Vitamine und Mineralien, was jedoch das verarbeitete und haltbare Endprodukt dann kann, bleibt meistens ein Geheimnis.

Zusätze werden isoliert betrachtet
Das Problem: Es werden oft nur isoliert einzelne Zusätze, wie zum Beispiel der Vitaminanteil, nicht aber das ganze Produkt betrachtet. Das bedeutet, dass Lebensmittel mit einem hohen Zuckeranteil mit einem gesundheitsbezogenen Spruch beworben werden dürfen – nur weil sie besonders viel Vitamin C, Kalzium oder Magnesium enthalten. Das heißt, die Industrie setzt Produkten, zum Beispiel Wellness-Getränken oder Müslimischungen, künstlich Vitamine oder Mineralstoffe zu – nur um diese mit den Slogans „für das Immunsystem“, „Mineralhaushalt ausgleichen“ oder „Muskelfunktion unterstützen“ anpreisen zu können. Das bringt einen Imagegewinn und ist dazu günstig: 100 Milligramm Vitamin C kosten zum Beispiel nur 0,1 Cent.

Health Claims: Foodwatch kritisiert Hersteller

Vitamine und Naschen?
Wie die Lebensmittelindustrie Verbraucher mit Vitaminzusätzen in die Irre führt

foodwatch e.V.

In der EU soll die sogenannte Health-Claims-Verordnung dafür sorgen, dass nur tatsächlich gesunde Lebensmittel als gesund beworben werden. Für 250 Inhaltsstoffe ist vorgeschrieben, mit welchen Gesundheitsversprechen die Lebensmittelindustrie werben darf.

Allerdings dürfen laut einer Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch auch ungesunde Lebensmittel mit viel Zucker, Salz und minderwertigen Fetten als gesund beworben werden.

Zusammenfassung:
„Mit 9 wertvollen Vitaminen“ – auch Zuckergetränke und Süßigkeiten dürfen ganz legal mit einer solchen Angabe beworben werden. Denn bisher gibt es keine gesetzlichen Mindestanforderungen an Lebensmittel, die mit Gesundheitsbotschaften werben. Die Lebensmittelindustrie nutzt das schamlos aus. Mit Hilfe von zugesetzten Vitaminen verpasst sie zahllosen unausgewogenen Lebensmitteln ein gesünderes Image, um Verbraucherinnen und Verbraucher über den wahren Inhalt der Produkte zu täuschen. Eine von foodwatch durchgeführte Recherche zeigt das riesige Ausmaß des Problems: In Deutschland sind fast 90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Lebensmittel im Test (190 von 214 Produkten) in Wahrheit ungesund, denn sie enthalten zu viel Zucker, zu viel Fett oder zu viel Salz. Anstatt die Gesundheit zu fördern, tragen sie daher vielmehr zu Fehlernährung und dadurch mitbedingten chronischen Krankheiten bei. foodwatch fordert, dass nur noch ausgewogene Produkte mit Nährwert- oder Gesundheitsversprechen beworben werden dürfen.
 

Gefahr der Manipulation
Experten sehen in der EU-Regel daher fast schon eine Einladung zur Manipulation der Nahrungsmittel: Ein Schokoladenpudding erfährt durch ein paar Milligramm Vitamin C eine wundersame Wandlung: Schon darf der Hersteller mit einem ganzen Bündel von Claims werben, wofür der Pudding gut ist: Blutgefäße, Immunsystem, Knochen, Zähne, Zahnfleisch, Knorpel, Haut, Nervensystem, Stoffwechsel und die Psyche. Zudem schütze er vor Müdigkeit und oxidativem Stress. Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die mit Vitaminen angereichert werden, obwohl wir gar keine Unterversorgung an diesen Vitaminen haben. Das heißt, diese Claims bedeuten eine Werbewirksamkeit, aber nicht wirklich einen Vorteil für die Verbraucher. Mit dem hohen Zuckergehalt in vielen Produkten wird natürlich nicht geworben.

Ernährungsmediziner raten zu einer ausgewogenen Ernährung, denn natürliche Lebensmittel brauchen keine Zusätze. Wer zum Beispiel ausreichend Salat, Gemüse und Milchprodukte zu sich nimmt, braucht kein extra Kalzium. Industriell beigefügte Vitamine und Mineralstoffe nutzen also in der Regel nicht unserer Gesundheit, sondern nur den Geldbeuteln der Lebensmittelhersteller.

allgemeine Experten-Meinung

Quellenangabe/Copyright:

foodwatch e.V. … Report Vitaminwerbung

NDR Norddeutscher Ruindfunk … Vitaminzusatz im Essen: Nicht immer gesund

Bild von foodwatch e.V.

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